Consulting

Ganzheitliche Lösungen für Ihre Supply Chain.

Unabhängige Beratung für Ihren Erfolg.

Im Bereich Logistik ist die Optimierung der Supply Chain der Schlüssel zu effizienten Prozessen. Wir beraten Sie und nehmen Ihre Wertschöpfungskette dabei ganzheitlich in den Blick: Neben operativen Themen begleiten wir Sie in der strategischen Planung. Dabei sehen wir uns als unabhängiges Beratungsunternehmen und grenzen uns dadurch von der reinen Abwicklung des Transportgeschehens ab.

LKW-Stapler

In der Regel werden heute ganze Transportketten komplett an ein einzelnes Unternehmen vergeben. Diese Vorgehensweise beginnt bereits bei der Ausschreibung. So werden bei größeren Volumen, hauptsächlich im Im- und Exportbereich, größere mittelständische Unternehmen bzw. Konzernspediteure eingeladen, sich an Ausschreibungen zu beteiligen. Es wird also bereits in diesem frühen Stadium eine Vorauswahl getroffen, welche in der Regel auf eine Komplettvergabe der Transportkette hinausläuft. Diese Vorauswahl bindet den Verlader oftmals über einen längeren Zeitraum an ein Speditionsunternehmen. 

Genau hier setzen wir an. Wir möchten die Supply Chain aufbrechen und neue Schnittpunkte in der Lieferkette setzen. Wir beraten und überzeugen unsere Kunden, Unternehmen für die einzelnen Komponenten einzusetzen, die letztendlich auch den Verkehrsträger stellen und die Lagerlogistikprozesse in Eigenregie abbilden. Dabei profitiert unser Kunde nicht nur vom günstigeren Preis, sondern setzt damit auch Unternehmen mit einer hohen Kernkompetenz ein. Durch die direkte Beauftragung ist es ihm somit möglich, innerbetriebliche Prozesse effizienter und zielgerichteter zu lösen. Um dieses Ziel zu erreichen, leisten wir bereits bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen Hilfestellung oder übernehmen diese Verfahren komplett. Dabei legen wir die Lieferbedingungen fest, zeigen unseren Kunden die zu setzenden Schnittpunkte auf und empfehlen Unternehmen für die einzelnen Transport- und Logistikleistungen. Zusätzlich bieten wir auch ganzheitliche Lösungen an, indem wir die komplette Steuerung der einzelnen Logistikprozesse übernehmen. Hier kann der Kunde die einzelnen Vertragskomponenten mit uns individuell vereinbaren. So ist bei komplexen Lagerlogistikprojekten auch eine direkte Übernahme durch uns möglich, aber nicht zwingend erforderlich. In erster Linie möchten wir Projekte unserer Kunden von Anfang an kompetent und nachhaltig begleiten, mit dem Ziel, eine win-win Situation zu erreichen.

 

In Zeiten der Globalisierung, dem ständigen Wachstum und der rasanten Entwicklung ist es wichtiger denn je, auf dem neuesten Stand zu bleiben, gleichzeitig jedoch nicht den Blick auf das Wesentliche zu verlieren. Trotz der vielen innovativen Neuerungen im technischen Bereich bleibt der Faktor Mensch in den meisten Fällen das „Zünglein an der Waage“. So haben oftmals kleine Ursachen große Auswirkungen, was sich auch darin begründet, dass sich der Mensch als solcher zum Gewohnheitstier entwickelt, mit Scheuklappen durch die Landschaft läuft und dazu neigt, nicht offen für neue Entwicklungen in seinem Arbeitsumfeld zu sein.

Das Scheitern der Problemlösung in der Prozessabwicklung liegt aber nicht ausschließlich an dem einzelnen Mitarbeiter, sondern beginnt nicht selten in der Chefetage. Der Trugschluss, mit einer weiteren Softwarelösung oder Ähnlichem das Problem in den Griff zu bekommen, scheitert oftmals bereits im Ansatz. Wachstum und Entwicklung einer Unternehmung erfordert ein hohes Maß an Disziplin und dafür sind ständige Schulungen und detaillierte Informationen für die Belegschaft erforderlich und damit zielführend. Binden Sie Ihre Mitarbeiter in Ihre Überlegungen und Zielsetzungen für das Unternehmen mit ein und schaffen Sie somit ein ausgewogenes Miteinander in Ihrem Team.

Denn was nützt als Beispiel eine reibungslos und topstrukturierte Lagerlogistikabteilung, wenn das zu beladende Fahrzeug nicht an der Rampe steht oder ein vermeintlich gutes Betriebsergebnis durch Palettenrechnungen, nicht bearbeiteten Schadensrechnungen usw. eingetrübt wird. Wir bieten Unternehmen praxisorientierte Beratung in den Themenfeldern der Spedition, Logistik, Versicherung und dem Flotten-Risk-Management an. Dabei analysieren, bewerten und erarbeiten wir mit Ihnen und Ihrem Team ein auf Ihr Unternehmen abgestimmtes Lösungskonzept und setzten dies in ihren operativen Abteilungen in die Praxis um.

 
Wer haftet bei einem Schaden?

Wie sind die rechtlichen Grundlagen geregelt?

Wie wird ein Schaden richtig bearbeitet?

Wie kann ich mich absichern?

Fragen, mit denen man sich in jedem Fall spätestens beim Abschluss eines Handelsvertrages und der damit verbunden Festlegung der Lieferklausel intensiver beschäftigen sollte. Denn selbst eine vertragliche zugesicherte und eingedeckte Transportversicherung deckt lange nicht alle Risiken ab und richtet sich meist an die vorgeschriebene Mindestdeckung der getroffenen vertraglichen Grundlage.
Ein im internationalen Handel am häufigsten verwendetes Regelwerk sind die International Commercial Terms (Incoterms® 2010). Die darin enthaltenen Klauseln regeln die Aufteilung der Transportkosten zwischen Käufer und Verkäufer und den Übergang des Transportrisikos (Gefahrenübergang) vom Verkäufer auf den Käufer. Insbesondere zwei der elf Lieferklauseln verpflichten den Verkäufer, eine Transportversicherung zu Gunsten des Käufers abzuschließen. Es handelt sich hierbei um die Lieferklauseln CIF und CIP. In beiden Fällen organisiert und bezahlt der Verkäufer den Transport und die Versicherung bis zum vereinbarten Bestimmungsort, jedoch geht das Risiko des Transports (z.B. Beschädigung, Untergang, Diebstahl) bereits bei der Übergabe an den ersten Frachtführer (CIP) bzw. bei Überschreiten der Schiffsreling im Verschiffungshafen (CIF) auf den Käufer über.

Beispiel: Der Käufer vereinbart mit seinem Lieferanten die CIP-Klausel und die Ware wird während des Transportverlaufes gestohlen.

Sollte in diesem Fall der Verkäufer lediglich einen Mindestversicherungsschutz entsprechend allgemeiner Transportversicherungsbedingungen (Institut Cargo Clauses) gezeichnet haben, wird der Käufer wohl auf seinen Kosten sitzen bleiben. Der Grund ist, dass dieser Mindestschutz lediglich ausdrücklich genannte Schadensereignisse wie z.B. Explosion, See- und Erbeben, Transportmittelunfall einschließt und nicht erwähnte Risiken- in diesem Fall der Diebstahl- nicht gedeckt sind. Um eine Unterdeckung wie in diesem Fall zu vermeiden, ist es empfehlenswert die drei ICC-Kategorien genauer zu prüfen. Der Versicherungsschutz reicht darin von der Mindestdeckung in der Kategorie ICC-C bis zur Deckung aller Risiken in der Kategorie ICC-A. Aber Achtung, auch eine sogenannte „All Risks – Versicherung“ deckt entgegen ihrem Namen nicht alle Risiken ab. 

Grundsätzlich gibt es Schäden seit Güter gelagert und transportiert werden. Dabei sind die Ursachen, welche zu einem Schaden führen weitgehend gleich geblieben, wenn auch international zunehmende Warenströme und die Veränderung der Techniken im Transport (z.B. Containerverkehr) und im Lager (z.B. automatisierte Hochregallager) das Erscheinungsbild mitprägen. Dem größeren Wandel der Zeit unterliegen dagegen die Transportgesetzte und Speditions-, Lager- und Beförderungsbedigungen, die die Haftung für Transport- und Lagerschäden regeln. Im Wesentlichen regelt die rechtliche und vertragliche Grundlage den Haftungsgrundsatz, den Haftungsumfang, die Haftungsgrenzen, die Reklamationsfristen, die Verjährung usw. und dient damit auch als Entscheidungsgrundlage, inwieweit man weitere Risiken mit dem Abschluss einer Warentransportversicherung absichern möchte. 

Wir bieten Ihnen an, das Thema Versicherung in und für Ihren Betrieb unter die Lupe zu nehmen und Sie ausführlich und praxisorientiert zu beraten. Hierfür steht Ihnen unser Expertenteam mit Rat und Tat zur Seite.

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